Archive for April, 2008

Fortune Cookie ?!

April 26th, 2008 | Category: Life-Like

Sollte ich mir ernsthafte Gedanken machen, wenn der 1. Glückskeks spruchlos ist, und der 2. verkündet: Was Du für den Gipfel hälst ist nur eine Stufe.?!

heavy rotation: OneRepublic – Stop & Stare

(I think I’m moving but I go nowhere)

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aussöhnung mit dem inneren kind.

April 13th, 2008 | Category: Allgemein

und deshalb puzzle ich jetzt auch wieder ( – und rolle mich kreischend matschige berge hinunter *schlamcatchdeluxe*).

ausserdem freue ich mich über kleinigkeiten wie ein kleines kind :) jawohl!

10 Tage : 2000 Teile (- 1 fehlendes Teil = 1999 Teile) + 1 3D-Puzzle =

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Poetry Slam im Zirkuszelt

April 10th, 2008 | Category: Life-Like

wir leben das gute leben, wenn auch manchmal nur im kleinen mit massenhaft ahoibrause und ein bisschen verschwendung.
wir leben das gute leben, wir saugen die verschwendung tief in uns hinein und pusten sie dann genüsslich oder schnell, je nachdem wonach uns gerade ist, an die frisch gestrichene zimmerdecke.
wir leben das gute leben, wir verlassen das haus, klimpern mit unserem gold an den armen und beklettern einkaufszentren, turnen darauf herum und verlassen es unverändert.
wir leben das gute leben, wir stürzen mit unseren jungen, unverbrauchten leben…
ja wohin stürzen wir unsere jungen leben kopfüber, wohin stürze ich gerade, meine kleine existenz geschultert?

also. vielleicht ist stürzen ein wenig zu drastisch, so konsequent oder zielstrebig bin ich einfach gar nicht, wieso sollte das beim fallen so anders sein?
vielleicht plumpse ich eher. wie ein kind von der wippe, wie ein flummi vom hochbett in der jugendherberge, wie nach einer durchtanzten nacht ins bett, wie ich in irgendwelche freundeskreise und wieder hinaus, wie das mädchen im nachmittagsfernsehen vom pferd… sie sehen pro 7, gleich geht es weiter mit SAM, bleiben sie dran.

den faden nicht verlieren. naja, vielleicht segle ich auch, so wie ein blatt halt von so einem baum heruntersegelt. schließlich ist so ein niedergang wie ich ihn praktiziere auch keine zauberei, sondern harte arbeit der zerstörung und verwüstung, es gilt, seinem eigenen leben jedes haar einzeln auszureißen, der existenz einen wassertropfen nach dem anderen aufs haupt zu werfen: schritt für schritt erhobenen hauptes zur vollkommen besinnungslosigkeit.

ich plumpse oder segle nun also, das gute, gute und teure leben geschultert, mit dem kopf nach unten oder sonstwohin, etliche abgründe entgegen oder vielleicht bin ich schon längst in ihren sog geraten, kann man ja nicht so sagen.

ich wüsste gern mehr über den abgrund, wenn ich schon nicht weiß ob er mich schon geschnappt hat oder nicht. hat ein abgrund wände? wo fängt er an, wo hört er auf, was ist seine legimitation, was ist sein zweck, hat er eine daseinsberechtigung? WEISS ICH DOCH NICHT, ich fang doch jetzt hier auch nicht an meinem niedergang kosenamen zu geben!

wie mein niedergang nun also so langsam über mich herniedergeht, herniederschwebt oder herniederplumpst, suchts euch aus, sitze ich daneben und mittendrin und darüber und darunter gleichzeitig und beobachte all dies, so wie ich alles beobachte: mit einer beeindruckenden gleichgültigkeit in den augen.
tropf……. tropf……. tropf……. tropf…….: mein niederplumps.

nun tropft es wieder auf mich nieder, die haarwurzel regt sich nach vorsichtigem abreißen des haares, macht sich aufmerksam, winde und vor allem wände baue ich um mich herum, oder errichten vielleicht SIE sich? die grenzen verschwimmen.
einher geht jetzt das immergefürchtete gefühl von etwas absolutem, etwas unabänderlichem an das man stößt. nein, kein kreditinstitut und kein polizeiwagen, kein regierungsbeamter. eine wand halt. diese gefürchteten, einst von eigener hand gebauten mauern und die winde, die unerträglich laut durch die löcher pfeifen und den lockeren mauersand an meine unterschenkel klopfen lassen, dank ihnen pfeift auch ihr schon bald aus dem letzten loch. ganz zu schweigen von mir, versteht sich ja von selbst.
ich fange dann an vor die wände zu rennen und sie enger an mich heran zu ziehen, ich kratze und scharre und schon längst hält mich ein jeder und ich selbst mich für irre aber ich scharre weiter und trete und stecke den kopf in den sandboden.
ich lebe das gute leben und das einzige, was ich zu fürchten habe, ist mein kopf, seine grenzen, sein scharren und sein hang zum melodramatischen und zum klammernden, zum resignierenden und aufbegehrenden. das, was ihn zum schlechtesten motor unter allen motoren macht.
ein motor funktioniert, er erteilt keine befehle und ebenso wenig stellt er fragen. ein motor brummt und knarzt oder summt von mir aus, aber er schreit nicht und er tritt nicht, er hat vielleicht mal eine panne aber er geht nicht an, und aus und an und halb an und wieder aus und vor allem begehrt er nicht auf, nur um sekunden später wieder brach zu liegen und zu rufen: ICH KOMME UM MICH ZU BESCHWEREN!

doch dann kommt der eine moment an dem das schreien und kreischen und treten aufhört, motor läuft, uhr tickt.
bumm-knarz-summ ; brumm-knarz-summ ; brumm-knarz-summ.
und weg ist das scharren und vor allem das verlangen und das begehren und die leidenschaft und mein wunsch, auf bordsteinkanten zu balancieren und durch die nacht zu jagen, weg sind auch die ausfälle,… windstille.
es verschwinden auch die schmerzhaften begegnungen mit grenzen und wänden und die ausfälle, auch der vollkommene taumel, meine besinnungslosigkeit – das sind waren grenzen an die ich stoße, ich bleibe ihnen nun fern. ich laufe nicht mehr vor wände, ich bleibe ihnen einfach fern, im vorgezeichneten kreis in dem ein jeder sein leben zu verbringen hat. was bleibt ist ein blick der orientierungslosigkeit, aber ansonsten…. brumm-knarz.

motor läuft, kopf in wate, haare entwurzelt (glatze hergestellt), das tropfen unterbunden, dem abgrund entflohen….. doch wäre das wünschenswert??

wir leben das gute leben. ICH ICH ICH lebe das gute leben, schreit aus mir heraus, und es will nicht ruhen und kein eigenheim und keinen umzäunten bereich garten und meine grenzen such ich immer noch selbst. es will bordsteine und schiffbrüche und verlorene kapitäne auf den decks des meeres namens nacht.

wir leben das gute leben, wenn auch manchmal nur im kleinen mit massenhaft ahoibrause und ein bisschen verschwendung.
wir leben das gute leben, wir saugen die verschwendung tief in uns hinein und pusten sie dann genüsslich oder schnell, je nachdem wonach uns gerade ist, an die frisch gestrichene zimmerdecke.
wir leben das gute leben, wir verlassen das haus, klimpern mit unserem gold an den armen und beklettern einkaufszentren, turnen darauf herum und verlassen es unverändert.
wir leben das gute leben, wir stürzen mit unseren jungen, unverbrauchten leben…
ja, wohin eigentlich?

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Wordy Rappinghood

April 05th, 2008 | Category: begeistern

Die schönsten Worte der Woche, gesprochen von Frau L.:

“In unserem Garten steht nen Dixie-Klo.”

Treffender kann man’s doch gar nicht sagen, oder ?!

Edit:

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